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Wie kommt man zum Fechten? Ein Erklärungsversuch!
Geschrieben von Ela   

Fechten bedeutet für jeden etwas anderes. Für den einen ist es das Erlernen der wohl ästhetischsten und mit einer langen Tradition behafteten Kampfkunst. Für den anderen ist es das Zusammensein mit anderen und die Gewinnung eines ganz neuen Körpergefühls. Jedoch eines verbindet alle: nein nicht die Trainingszeiten, sondern die Erkenntnis, den wohl besten Sport sowohl für Geist als auch Körper auszuführen. Sicherlich gibt es eine Vielzahl von Sportarten, die hierbei gar nicht abgewertet werden sollen, jedoch hat uns alle das Interesse am Fechten zusammengeführt.

Bei mir persönlich war es mehr oder weniger ein glücklicher Zufall der mich zu diesem Sport brachte. Ich habe schon zu Schulzeiten vielerlei Sportarten ausgeübt die angefangen von Ballsportarten, über Tanz bis hin zu Kampfsportarten wie Kung Fu oder Zen-Karate reichten. Als ich mein Studium nun in Rostock begann habe ich vielerlei Unisportarten ausprobiert, jedoch musste ich feststellen, dass ich keinerlei Ballgefühl habe und auch nicht besonders geeignet bin für Vollkontaktsportarten. Auf der Unisportseite bin ich dann fast systematisch vorgegangen indem ich teilweise alphabetisch Sportarten ausgewählt habe Semester für Semester um meinen Idealsport nun endlich zu finden. Heute bin ich froh, dass Frauencatchen hinter Fechten stehen würde! ;-) Das möchte ich mir jetzt lieber nicht vorstellen, denn wahrscheinlich wäre ich jämmerlich zermalmt worden.
Das Fechten ist eine Möglichkeit sowohl für kleinere Menschen als auch für Grobmotoriker relativ schnell seinen Körper auch kontrolliert zu benutzen. Für kleine Menschen deshalb, weil man hier sehr viele Vorteile hat, unter anderem bietet die geringe Körpergröße kaum Trefferfläche und durch genügend Schnelligkeit kann man durchaus Stellen des Gegners treffen, wovon er nicht mal wusste, dass es sie gibt!
Interessant wird es beim Hinzukommen der Waffe. Das kann bei unserer Gemeinschaft das Florett oder auch der Degen sein. Um ganz grob zu unterscheiden (jedoch ist diese Unterscheidung wirklich auf das Wesentlichste reduziert und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit) würde ich den Unterschied im Umgang mit beiden Waffen so beschreiben: im Gefecht mit Degen ist die Trefferfläche größer als beim Florett (Trefferfläche ist vorrangig der Oberkörper), denn beim Degengefecht zählt alles was man am Gegner trifft. Außerdem gibt es weniger spezielle Aktionen die man ausüben kann. Ungünstig ist die Degenvariante für kleine Persönchen wie mich, da der Gegner alles treffen darf und man irgendwie die Trefferflächen dann kaum verdecken kann, denn dann müsste man sich wohl eher in einer Ecke zusammenrollen – das wäre die einzig effektive (nur leider nicht erlaubte) Möglichkeit nicht ständig Treffer zu kassieren! Ich spreche also aus Erfahrung wenn ich aus diesem Grund heraus zum Florett tendiere!
Nichts desto trotz kann und sollte man beide Waffen zumindest erstmal ausprobieren bevor man eine Entscheidung trifft, denn vielleicht gibt es auch besondere Einfälle die ihr habt um auch mit dem Degen eine gute Figur zu machen! Also, probiert es einfach aus und entscheidet dann ob ihr genauso viel Spaß am Fechten habt wie ich!

 
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